Käufer will das Geld zurück – was jetzt gilt
Reue ist kein Rücktrittsgrund: Ein Privatkauf bleibt bindend. Nur § 444 BGB kippt deinen Haftungsausschluss. So antwortest du sachlich und ohne Zugeständnis.
Reue ist kein Rücktrittsgrund: Ein Privatkauf bleibt bindend. Nur § 444 BGB kippt deinen Haftungsausschluss. So antwortest du sachlich und ohne Zugeständnis.
Die 14 Tage Widerruf aus § 312g BGB gelten nur gegenüber Unternehmern, nicht beim Kauf von privat. Was ein Rücktritt wirklich braucht und wie du reagierst.
Nach der Abholung muss der Käufer beweisen, dass der Mangel vorher bestand. Die 12 Monate aus § 477 BGB gelten nur beim Händlerkauf. So reagierst du richtig.
Ohne Haftungsausschluss hast du nach § 438 BGB zwei Jahre Mängelrechte, auch beim Privatkauf. Prüf zuerst den Anzeigentext — daran entscheidet sich alles.
Bei arglistigem Verschweigen hilft kein Haftungsausschluss. § 123 BGB erlaubt die Anfechtung, § 124 BGB gibt dir ein Jahr ab Entdeckung. So gehst du vor.
Ohne schriftliche Frist nach § 323 BGB trägt kein Rücktritt. Seit 2026 ist das Amtsgericht bis 10.000 Euro zuständig — was das für deinen Fall bedeutet.
Mit der Übergabe geht nach § 446 BGB die Gefahr auf den Käufer über. Er muss beweisen, dass der Fehler vorher bestand — so führst du das Gespräch sachlich.
Jede Angabe in der Anzeige ist eine vereinbarte Beschaffenheit nach § 434 Abs. 2 BGB. Ein Haftungsausschluss hebt sie nicht auf — das sind deine Schritte.
Das Widerrufsrecht aus § 312g BGB schützt Verbraucher gegenüber Unternehmern. Zwei Privatleute sind gleichrangig — deshalb bindet der Kauf sofort. Was hilft.
Umtausch ist überall freiwillig, auch im Laden. Zwischen Privatleuten braucht er nach § 311 BGB die Zustimmung beider — so haltet ihr die Einigung fest.
Eine Garantie entsteht nach § 443 BGB nur, wenn jemand sie freiwillig abgibt. Gewährleistung ist etwas anderes — und lässt sich von privat ausschließen.
Die Herstellergarantie hängt am Gerät, nicht an der Person. § 479 BGB verlangt eine verständliche Garantieerklärung in Textform — der Beleg ist der Schlüssel.
Anwaltskosten musst du nach §§ 280, 286 BGB nur bei berechtigter Forderung und Verzug tragen. Was eine Drohung im Chat wert ist und wie du auf Post reagierst.
Betrug nach § 263 StGB verlangt Täuschungsvorsatz beim Vertragsschluss. Streit über einen Mangel ist Zivilrecht — was nach einer Anzeige wirklich passiert.
Beim Versand von privat geht die Gefahr nach § 447 BGB mit der Abgabe beim Paketdienst über. Was das für Transportschäden heißt und wie du dich absicherst.
Ein gesperrtes Handy ist ein Sachmangel und oft ein Diebstahlhinweis. Die IMEI zeigt dir *#06# in 5 Sekunden — vor dem Kauf prüfen statt danach diskutieren.
Nur der Vorbesitzer kann die Aktivierungssperre lösen. Ein Gerät, das sich nicht einrichten lässt, ist nach § 434 Abs. 3 BGB mangelhaft — so gehst du vor.
An gestohlenen Sachen gibt es nach § 935 BGB keinen gutgläubigen Erwerb. Der Eigentümer kann 30 Jahre herausverlangen — dein Geld holst du beim Verkäufer.
Eine Fälschung ist ein Sachmangel, auch beim Kauf von privat. Weiterverkaufen ist der teuerste Fehler: § 143 MarkenG droht bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe.
Ohne Vorsatz keine Strafe: § 15 StGB verlangt vorsätzliches Handeln. Rückabwickeln musst du trotzdem — so gehst du vor und holst dir dein Geld zurück.
Rücktritt vom Privatkauf geht nur bei einem Mangel und erst nach Fristsetzung. Ab rund 5 Prozent Mängelkosten wird es erheblich. So gehst du richtig vor.
Minderung heißt: Ware behalten, Teil des Preises zurück. § 441 BGB rechnet über den Wert, nicht über die Reparaturrechnung. So kommst du auf eine faire Summe.
Anfechten kannst du nur den Irrtum in der Erklärung, nicht den im Kopf. § 121 BGB verlangt unverzüglich, § 122 BGB kostet dich Geld. Was gilt, steht hier.
Ein versteckter Mangel zählt nur, wenn er bei Übergabe schon da war. § 444 BGB kippt den Gewährleistungsausschluss bei Arglist. So sicherst du deine Belege.
Nach der Übergabe beweist der Käufer, dass der Mangel schon da war. Die zwölf Monate aus § 477 BGB gelten privat nie. Wer was zeigen muss, liest du hier.
Kulanz lohnt, wenn der Betrag kleiner ist als der Aufwand für den Streit. Ein Anerkenntnis startet die Verjährung nach § 212 BGB neu. So formulierst du es.
Eine Teilrückzahlung ist der Vergleich nach § 779 BGB: fester Betrag, Streit endet. Ohne Abgeltungsklausel zahlst du zweimal. Der genaue Wortlaut steht hier.
Drei Stufen ohne Anwalt: schriftliche Frist, Schlichtung vor Ort, Mahnbescheid ab 38 Euro. Der Gegner hat zwei Wochen für den Widerspruch. So gehst du vor.
Bei Freunde-und-Familie-Zahlungen zahlt PayPal nichts zurück, sie sind vom Käuferschutz ausgenommen. Was du in der ersten Stunde tust und wie es weitergeht.
Freunde und Familie ist kein Bezahlverfahren für Käufe: kein Käuferschutz, kein Verkäuferschutz, keine Konfliktlösung. Was 2,49 Prozent Gebühr dafür bringen.
Besteht der Käufer auf Freunde und Familie, verlierst du den Verkäuferschutz — den gibt es nur bei Waren und Dienstleistungen. Zwei Sätze, die das beenden.
180 Tage ab Zahlung für den Konflikt, frühestens 7 Tage danach eskalieren, 20 Tage bis zur automatischen Schließung. Die Fristen und der Ablauf im Detail.
Bei Ware nicht erhalten schützt dich ein Versandnachweis, bei nicht wie beschrieben greift der Verkäuferschutz nicht. Was du einreichst und wie du vorbeugst.
Behauptet der Käufer, das Paket sei weg, zählt der Sendungsnachweis an die hinterlegte Adresse. Beim Privatversand trägt nach § 447 BGB der Käufer das Risiko.
2,49 Prozent plus 0,35 Euro zahlt im Inland immer der Empfänger. Der BGH erlaubt seit 2022, die Gebühr weiterzugeben. So rechnest und formulierst du es.
Eine gutgeschriebene Überweisung holt die Bank nicht zurück: Nach § 675p BGB endet der Widerruf mit dem Zugang. Worauf du beim Kontoauszug achten musst.
Echtzeitüberweisungen sind in Sekunden gutgeschrieben und praktisch unumkehrbar. Seit 9. Oktober 2025 müssen alle Banken sie anbieten. Was das bedeutet.
Eine Lastschrift holt der Zahler nach § 675x BGB acht Wochen lang ohne Begründung zurück, eine Überweisung gar nicht. Welche Zahlungsart dich absichert.
Beim Dreiecksbetrug kommt echtes Geld von einem fremden Opfer — und du musst es nach § 812 BGB herausgeben. Fünf Merkmale, an denen du sie früh erkennst.
Falschgeld wird eingezogen, Ersatz gibt es nicht. Die Bundesbank zählte im ersten Halbjahr 2026 rund 30.000 Blüten. So prüfst du Scheine in zehn Sekunden.
Bar bei Abholung, Überweisung bei Versand: Ein Zahlungsauftrag ist ab Zugang bei der Bank unwiderruflich, § 675p BGB. Wo die Grenze liegt und was du prüfst.
Eine Anzahlung sichert dich nur scheinbar: Sie ist Teilzahlung, kein Reugeld. Nach § 323 BGB brauchst du erst eine Frist. Wann sie trotzdem sinnvoll ist.
Erst mahnen, dann Frist setzen, dann Mahnbescheid: Der kostet ab 38 Euro Gerichtsgebühr. Wann sich das lohnt und wann du die Anzeige besser neu schaltest.
Überweise nie eine Differenz zurück. Eine Lastschrift lässt sich acht Wochen lang zurückholen, § 675x BGB — dein Geld wäre weg, ihres käme wieder zurück.
Wer im Privatverkauf Gutscheincodes als Zahlung will, betrügt. Schon der Versuch ist nach § 263 StGB strafbar. Woran du die Masche in einem Satz erkennst.
Ein Paysafecard-Guthaben löst ein 16-stelliger Code ein — wer ihn hat, hat das Geld. Warum diese Anfrage im Privatverkauf immer das Gespräch beendet, und wie.
Beide Dienste sind für Auslandstransfers gebaut, nicht für Warenkäufe. Wer selbst freigibt, hat autorisiert — § 675u BGB deckt nur unautorisierte Zahlungen.
Klarna ist ein Händlerdienst mit Vertrag und Prüfung, Privatleute können ihn nicht anbieten. Wer dir trotzdem einen Klarna-Link schickt, will etwas anderes.
Nachnahme schützt nur davor, für ein nie verschicktes Paket zu zahlen. Geöffnet wird erst nach der Zahlung. Was § 447 BGB beim Versand wirklich regelt.
Beim Treuhandweg liegt das Geld beim Dienst, bis die Ware da ist. Woran du echte von nachgebauten Diensten unterscheidest und was PayPal dabei nicht abdeckt.
Echte Zahlungsanfragen stehen in der App, nicht in deiner Mail. Wer Zugangsdaten preisgibt, haftet nach § 675v BGB grob fahrlässig voll. So prüfst du sie.
Du darfst jede Zahlungsart ablehnen, solange nichts vereinbart ist. Nach § 270 BGB trägt der Schuldner Kosten und Gefahr der Zahlung. Wann Ablehnen klug ist.
Der Käufer darf eine Quittung verlangen: § 368 BGB gilt auch beim Privatverkauf. Welche sechs Angaben hineingehören und warum der Zustandssatz dazugehört.
Du darfst einen Beleg schreiben, aber keine Umsatzsteuer ausweisen: Nach § 14c UStG schuldest du sonst den Betrag. Was stattdessen auf den Beleg gehört.
Sperren, sichern, anzeigen — in dieser Reihenfolge. Bei geringwertigen Sachen läuft die Strafantragsfrist drei Monate, § 77b StGB. Was du in Stunde eins tust.
Anzeige geht bei Polizei, Staatsanwaltschaft oder Amtsgericht, § 158 StPO — auch online und kostenlos. Was du mitbringst und wie lange es danach dauert.
Deine Bank muss sich um die Wiedererlangung bemühen und dir sonst die Empfängerdaten geben, § 675y BGB. Welche vier Wege es gibt und welcher wann trägt.
Bei nicht autorisierten Abbuchungen muss die Bank spätestens bis Ende des folgenden Geschäftstags erstatten, § 675u BGB. Was du am Telefon sagen musst.
Klicken allein reicht selten für einen Schaden — eingeben schon. Ohne starke Kundenauthentifizierung haftest du nach § 675v BGB nicht. Was du jetzt prüfst.
Erst sperren, dann widersprechen: Ansprüche wegen nicht autorisierter Buchungen verfallen nach 13 Monaten, § 676b BGB. Was welche Datenart wirklich bedeutet.
Ein SMS-Code ist der Verifizierungscode für dein eigenes Konto, keine Käuferprüfung. So holst du den Zugang zurück, setzt eine PIN und warnst Kontakte.
Die IMEI ist eine 15-stellige Gerätenummer, kein Passwort. Was Betrüger damit anfangen, was folgenlos bleibt und wie du dein Handy trotzdem sicher verkaufst.
Eine verschickte Ausweiskopie holt niemand zurück. Was damit möglich ist, wann der Sperrnotruf 116 116 hilft und welche drei Schritte heute wirklich zählen.
Neu anmelden wirft den Fremden sofort raus. Hat er die Zwei-Schritt-PIN gesetzt, gilt eine Sperre von sieben Tagen. Die Schritte in der richtigen Reihenfolge.
Erst das Postfach, dann das Portal-Konto: In dieser Reihenfolge holst du einen gehackten Zugang zurück, stoppst Fake-Anzeigen und sicherst brauchbare Beweise.
Melden heißt Portal, Polizei und Bank. Was jede Stelle bewirken kann, welche Beweise du vorher sicherst und warum sich eine Anzeige auch bei 30 Euro lohnt.
Ware verschickt, Zahlung zurückgeholt: Jetzt zählt nur der Versandnachweis. Welche Fristen laufen, was der Verkäuferschutz verlangt und was du sofort tust.
Bezahlt und nichts kam: Eine Überweisung holt niemand einseitig zurück, eine Lastschrift acht Wochen lang schon. Was du bei welcher Zahlungsart sofort tust.
Fake-Käufer erkennst du an der Reihenfolge, nicht am Ton: erst versenden, dann angeblich Geld. Die typischen Sätze, die 30-Sekunden-Prüfung und der Ausstieg.
Seit dem 9. Oktober 2025 warnen Banken, wenn Empfängername und IBAN nicht zusammenpassen. Dieser Hinweis und fünf weitere Prüfschritte, bevor du überweist.
An gestohlener Ware wirst du nie Eigentümer, auch nicht gutgläubig. Woran du ein zu billiges Angebot erkennst und was dich der niedrige Preis am Ende kostet.
Ohne schriftliche Nachfrist gibt es kein Geld zurück. Wie du die Frist formulierst, wie lang sie sein muss und welcher Weg danach realistisch etwas bringt.
Zeitdruck ist kein Kaufinteresse, sondern Methode. Woran du ihn erkennst, warum eine Reservierung dich zu nichts verpflichtet und wie du ruhig aussteigst.
Wer den Chat verlassen will, will die Beweise loswerden. Was im Portal-Chat dokumentiert bleibt, warum Betrüger auf Messenger drängen und wie du ablehnst.
Ein QR-Code ist eine Adresse, die du nicht lesen kannst. Warum keiner im Chat einen schickt, was beim Scannen passiert und was du im Ernstfall selbst trägst.
Echte Portale sperren Konten nicht per Link in einer Mail. Fünf Merkmale, an denen du die Fälschung erkennst, und was deine Bank im Ernstfall erstatten muss.
Wer den Versandweg gewählt hat, trägt beim Privatverkauf das Risiko. Warum DHL bis 500 Euro haftet, wer die Meldung stellt und wie ihr den Streit vermeidet.
Sichtbare Schäden gehören bei der Ablieferung gemeldet, verdeckte binnen sieben Tagen. Welche Fotos den Fall retten und wer beim Privatverkauf am Ende zahlt.
Gefahrübergang heißt: ab wann der Käufer zahlen muss, auch wenn nichts ankommt. Der Unterschied zwischen Abholung und Versand und was der Verkäufer schuldet.
Als zugestellt markiert, aber nichts da: Fordere den Ablieferbeleg an. Was dort stehen muss, wann eine Abstellgenehmigung dich trifft und welche Frist läuft.
Die Schadensmeldung bei DHL stellt der Absender. § 438 HGB lässt dir sieben Tage für verdeckte Schäden – so meldest du richtig und beruhigst den Käufer.
Hermes ersetzt beim Paket bis 500 Euro, beim Päckchen bis 50 Euro. Wer den Verlust meldet, welche Nachweise zählen und warum die Frachtfrist ein Jahr läuft.
DHL nimmt den Nachforschungsauftrag frühestens sieben Tage nach der Einlieferung an. Was hineingehört, wer ihn stellt und ab wann ein Paket als verloren gilt.
Ohne Einlieferungsbeleg kein Nachweis der Übergabe – und nach § 447 BGB liegt diese Beweislast bei dir. Was auf dem Beleg steht und wie lange er zählt.
Das DHL Päckchen hat keine Transportversicherung: Bei Verlust gibt es keinen Anspruch, nur Kulanz. Was du trotzdem versuchen kannst und wer den Schaden trägt.
Päckchen S misst 35x25x10 cm und hat keine Haftung, das Paket ist bis 500 Euro abgesichert. Wann sich der Aufpreis lohnt und wo genau die Maße kippen.
Die Warensendung kostet 2,70 Euro, misst höchstens 35,3x25x5 cm und fasst 1.000 Gramm. Was hineindarf, was nicht, und warum es keine Büchersendung mehr gibt.
Der Sperrgutzuschlag bei DHL liegt bei 28,99 Euro. Ab welchen Maßen er greift, wie du ihn vermeidest und wann eine Spedition günstiger ist als das Paket.
Transporter ab rund 20 Euro für drei Stunden, Anhänger bis 750 kg mit Führerschein B: So holst du ein Sofa ohne eigenes Auto ab, ohne § 22 StVO zu verletzen.
Speditionen haften nach § 431 HGB mit 8,33 Rechnungseinheiten je Kilogramm. Was ein Festpreis enthalten muss und wer bei einem Privatverkauf beauftragt.
§ 448 BGB sagt: Die Versandkosten trägt der Käufer. Wie du sie vorher richtig ausrechnest, was du draufschlagen darfst und was Käufer sofort abschreckt.
Nach § 411 HGB muss der Absender beförderungssicher verpacken, sonst entfällt die Haftung. Sechs Zentimeter Polster und der Schütteltest als Faustregel.
Vor dem Versand Konten trennen, Aktivierungssperre lösen, Seriennummer sichern. DHL deckt bis 2.500 Euro für 6,99 Euro ab – wann sich der Aufpreis lohnt.
Lithiumakkus sind Gefahrgut: UN 3480 lose, UN 3481 im Gerät, Grenze 100 Wh. Was Privatleute noch verschicken dürfen und warum defekte Akkus tabu sind.
Textilien dürfen in die Warensendung, scheitern aber an den 5 Zentimetern Höhe. Welcher Versandweg bei Shirt, Jeans und Wintermantel wirklich billiger ist.
Bargeld bei Abholung lässt sich nicht zurückbuchen, PayPal an Freunde ebenfalls nicht – aber ohne Käuferschutz. Die Entscheidungsregel nach Wert und Größe.
Nur Abholung ist der gesetzliche Regelfall: Nach § 269 BGB ist dein Wohnsitz der Leistungsort. Wie du freundlich ablehnst und wann Versand doch sinnvoll ist.
Holt der Käufer nicht ab, kommt er in Annahmeverzug nach §§ 293, 300 BGB – und trägt die Mehrkosten der zweiten Zusendung. So klärst du das ohne Streit.
Wert ist, was zuletzt gezahlt wurde – nicht der Neupreis. Wie du in zehn Minuten eine belastbare Preisspanne findest und was Abschreibungen nicht sagen.
Bei VB sind fünf bis fünfzehn Prozent unter dem Preis üblich. Warum der Anzeigenpreis nach §§ 145, 147 BGB gar kein Angebot ist und wie du richtig fragst.
Fragen darfst du immer: „Festpreis“ ist kein Rechtsbegriff, sondern eine Ansage. Mit Betrag, Abholtermin und Grund kommst du weiter als mit „Letzter Preis?“.
Nein: Der Anzeigenpreis ist juristisch nur eine Einladung zum Angebot. Erst Antrag und Annahme im Chat binden — woran du diesen Moment im Verlauf erkennst.
Antworte mit einer Zahl statt mit Ärger: Ein Gebot bindet den Bieter nach § 145 BGB. Die Antwort in zwei Sätzen — und wann Schweigen die bessere Reaktion ist.
Tiefangebote verhinderst du im Anzeigentext, nicht im Chat. Warum die erste Zahl das Ergebnis verschiebt und wie eine Standardantwort in drei Zeilen aussieht.
Senke frühestens nach sieben Tagen und in Schritten über eine Preisschwelle. Warum 189 anders wirkt als 195 und wie eine Staffel über drei Wochen aussieht.
Vor der Zusage darfst du den Preis frei erhöhen, danach nicht mehr. Was § 313 BGB verlangt, wann ein Tippfehler anfechtbar ist und was Erhöhen kostet.
Meist liegt es am Titel, am ersten Foto oder an einer fehlenden Angabe. So liest du die Aufrufzahlen als Diagnose und reparierst in der richtigen Reihenfolge.
Rückgängig geht der Verkauf nicht: Ein Irrtum über den Wert ist kein Anfechtungsgrund. Woran du erkennst, ob es wirklich zu billig war, und was daraus folgt.
Vor Ort gilt § 147 Abs. 1 BGB: Ein Angebot unter Anwesenden muss sofort angenommen werden. Welche Reihenfolge Streit vermeidet, welcher Abschlag passt.
War der Preis vereinbart, schuldet der Käufer ihn nach § 433 Abs. 2 BGB. Drei Antworten, die funktionieren, und wie du die Masche schon am Vortag ausschließt.
Günstig kaufst du durch Suchen, nicht durch Feilschen: Tippfehler, Sammelanzeigen, sperrige Ware. Und warum § 442 BGB bei „Bastler“ gegen dich arbeitet.
Erst Modell, dann Zustand, dann Abwicklungsweg vergleichen — und den Median nehmen. Ein Ausreißer verschiebt den Durchschnitt um 88 Euro, den Median nicht.
Faustzahlen für ein, drei und fünf Jahre — dazu die amtliche AfA-Tabelle als Gegenprobe: Fahrrad sieben Jahre, Büromöbel 13 Jahre. Was den Anteil hebt.
Der Wertverlust ist nicht linear: Der größte Teil fällt im ersten Jahr an. Wo der günstigste Kaufzeitpunkt liegt und wann Ersatzteile den Preis bestimmen.
48 Stunden reichen, drei Tage sind die Obergrenze. Warum eine Reservierung ohne Datum nichts wert ist, wie die Nachricht dazu aussieht und was danach gilt.
Das BGB kennt keinen Vertragstyp „Reservierung“. Ab wann daraus doch ein Kaufvertrag wird und warum eine Anzahlung ohne Vertrag nach § 812 BGB zurückmuss.
Einmal nachfassen, dann freigeben: Ein Antrag erlischt nach § 146 BGB, wenn er nicht rechtzeitig angenommen wird. Die Nachricht, die Antworten erzwingt.
Bei geschlossenem Vertrag gerät der Käufer in Annahmeverzug, § 304 BGB deckt Mehraufwendungen. Was du in der ersten Stunde tust und wie du No-Shows meidest.
Ein Widerruf muss nach § 130 Abs. 1 BGB vorher oder gleichzeitig ankommen. Welche drei Wege danach bleiben und wie du absagst, ohne Streit auszulösen.
Ware und Preis genügen: Der Kauf beweglicher Sachen ist formfrei, Schriftform verlangt § 126 BGB nur, wo das Gesetz sie anordnet. Wo die Grenze verläuft.
Im Chat entsteht ein Kaufvertrag durch Angebot und klare Zusage. Nach § 147 BGB gilt dein Angebot nur Stunden bis Tage. So formulierst du es eindeutig.
Holt der Käufer trotz Zusage nicht ab, brauchst du erst eine Frist nach § 281 BGB. Ersetzt wird der Mindererlös, nicht der Kaufpreis. So gehst du vor.
Bei mehreren Interessenten darfst du frei wählen — einen Kontrahierungszwang gibt es nicht. Mit Deadline und klarer Absage bleibt es fair und ohne Ärger.
„Wer zuerst kommt“ ist keine Rechtsregel, sondern deine Hausregel. Wer nach der Zusage doppelt verkauft, haftet nach § 275 und § 283 BGB auf Schadensersatz.
Interessenten verschwinden, weil sie zehn Anzeigen parallel anschreiben. Nach § 154 BGB fehlt ohne Einigung über alle Punkte der Vertrag. Was wirklich hilft.
Absagen darfst du bis zur Einigung jederzeit. Wer erst Vertrauen weckt und dann grundlos abbricht, haftet nach §§ 311, 241, 280 BGB. Drei Sätze reichen.
Testen lassen schützt dich: Wer einen Mangel bei Vertragsschluss kennt, verliert nach § 442 BGB seine Rechte daraus. So läuft der Test sicher und in Minuten.
Probefahrt nur gegen Führerschein im Original und mit dir auf dem Beifahrersitz. Wer ohne Fahrerlaubnis fahren lässt, macht sich nach § 21 StVG strafbar.
Deine Adresse musst du vor dem Kauf niemandem nennen: Die Impressumspflicht nach § 5 DDG trifft nur geschäftliche Anbieter. Wann sie trotzdem sinnvoll ist.
Die Adresse des Käufers darfst du verlangen, aber nicht erzwingen: Er schuldet Zahlung und Abnahme. Ohne Anschrift läuft nach § 690 ZPO kein Mahnbescheid.
Ein guter Treffpunkt hat Licht, Menschen und einen Grund. Falschgeld wird ersatzlos eingezogen, die Weitergabe ist nach § 147 StGB strafbar. So gehst du vor.
Allein zu Hause: Sache in den Flur, Übergabe an der Tür, Bescheid sagen. Wer nach der Aufforderung nicht geht, begeht Hausfriedensbruch nach § 123 StGB.
Du bestimmst Ort und Zeit, jemand weiß Bescheid, und abbrechen ist immer erlaubt. Hört der Kontakt danach nicht auf, greift § 238 StGB mit bis zu drei Jahren.
Beim einfachen Diebstahl durch eingelassene Besucher zahlt die Hausratversicherung nicht. Warum der Flur reicht und wie du Möbelabholungen sicher planst.
Die Nummer gehört erst zur Terminabstimmung, nicht in die zweite Nachricht. Telefonwerbung ohne Einwilligung kostet nach § 20 UWG bis zu 300.000 Euro Bußgeld.
Ein Übergabeprotokoll dreht die Beweislast: Nach § 363 BGB muss der Käufer beweisen, dass etwas fehlte. Fünf Zeilen, zwei Unterschriften, Streit beendet.
Zwei Zeilen mit Betrag, Ware, Datum und Unterschrift genügen. Nach § 368 BGB hast du sogar einen Anspruch auf die Quittung. So sieht der Text konkret aus.
Erst abmelden, dann zurücksetzen: Bleibt „Wo ist?“ oder das Google-Konto aktiv, ist das Gerät für den Käufer gesperrt. Die Reihenfolge Schritt für Schritt.
SIM, Speicherkarte, zweites Profil und Cloud-Zugang überleben jeden Werksreset. Was bei Laptop, Auto, Drucker und Konsole bleibt — und wie du es entfernst.
Zwischen 7 und 17 ist der Kauf schwebend unwirksam, bis die Eltern zustimmen. Nach § 108 Abs. 2 BGB haben sie dafür zwei Wochen ab deiner Aufforderung Zeit.
Kind dabei? Plane zehn Minuten, einen Vormittagstermin und abgezähltes Geld. Wer nach § 832 BGB haftet, wenn etwas zu Bruch geht, und wie du das umgehst.
In deiner Wohnung entscheidest du, wer bleibt. Wer nach der Aufforderung bleibt, begeht Hausfriedensbruch nach § 123 StGB. So gelingt die Übergabe an der Tür.
Meist ist es kein Fehler, sondern ein Filter. Such nach dem exakten Titel, prüf Kategorie und Ort — und was der Digital Services Act zur Sichtbarkeit vorgibt.
Fünf Gründe decken fast alle Löschungen ab. Die Plattform muss dir den Grund nennen und den Widerspruch erklären — was in dieser Begründung stehen muss.
Widerspruch über das interne Beschwerdesystem: Es steht dir sechs Monate lang offen und kostet nichts. Was du vorher sichern musst und wie es weitergeht.
Grundlos ist selten, unbegründet oft. Der BGH entschied 2021, dass Plattformen informieren und anhören müssen. Wie ein Widerspruch aussieht, der gelesen wird.
Prüf erst den Posteingang im Browser, dann den Spam-Ordner, dann den Preis. Warum Benachrichtigungen seit 2024 öfter aussortiert werden — und was dann hilft.
Verlängern, solange die Anzeige Aufrufe bekommt. Neu einstellen nur bei echter Änderung — sonst verlierst du Aufrufe und die Adresse, die Google kennt.
Rechne in Prozent: Bei 20 Euro Erlös frisst eine Buchung für 5 Euro ein Viertel. Was Plattformen nach § 5b UWG offenlegen müssen und was gratis mehr bringt.
Es gibt keine Höchstzahl. Entscheidend ist § 14 BGB und nicht die Menge — und ans Finanzamt gemeldet wird erst ab 30 Verkäufen oder 2.000 Euro im Jahr.
Fotos sind nach § 72 UrhG geschützt, ein Standardsatz meistens nicht. Was in eine Meldung gehört, damit sie bearbeitet wird, und was hinter der Kopie steckt.
Rückwärtssuche, Screenshot mit Datum, Meldung: der Ablauf in dieser Reihenfolge. Warum dir § 97 UrhG einen Unterlassungsanspruch gibt, auch beim Handyfoto.
Meinungen musst du hinnehmen, falsche Tatsachenbehauptungen nicht. Woran du beides erkennst und warum erst eine konkrete Beanstandung die Prüfpflicht auslöst.
Erst Screenshots, dann melden, dann blockieren. Was nach Artikel 16 DSA in eine Meldung gehört und ab wann § 238 StGB daraus einen Fall für die Polizei macht.
Kein Gesetz verbietet ein zweites Konto, fast jede AGB tut es. Woran Umgehungen auffallen und wann § 5 DDG dich zu einem Impressum im Profil verpflichtet.
Fordere zuerst die Datenkopie an: Artikel 20 DSGVO gibt dir Anspruch darauf, Antwort binnen eines Monats. Danach umziehen, parallel laufen lassen, abschalten.
Vier Stapel, eine Entscheidung pro Gegenstand: verkaufen, verschenken, entsorgen, behalten. Warum Hausrat nach § 23 EStG steuerlich unproblematisch bleibt.
Als Alleinerbe darfst du sofort verkaufen. In der Erbengemeinschaft gilt § 2040 BGB: nur gemeinsam. Wie ihr das mit einer schriftlichen Vollmacht löst.
Woche für Woche: sortieren, inserieren, übergeben, entsorgen. Mit den Fristen, die den Plan bestimmen — drei Monate nach § 573c BGB, ein Monat nach § 564 BGB.
Unter zwanzig Euro kostet der Verkauf mehr Zeit, als er bringt. Was trotzdem Geld wert ist, was der Sperrmüll nicht mitnimmt und was § 17 KrWG dazu sagt.
Ein Schenkungsversprechen bindet dich erst mit der Übergabe (§ 518 BGB). Mit zwei festen Abholfenstern statt Reservierung wirst du deine Sachen wirklich los.
„Zu verschenken“ heißt ohne Gegenleistung — auch ohne Sprit oder Kasten Bier. Was § 521 BGB regelt, was du prüfen solltest und woran Lockangebote scheitern.
Privat vermitteln ist erlaubt, gewerbsmäßige Zucht braucht die Erlaubnis nach § 11 TierSchG. Welche Angaben in die Tieranzeige gehören — und welche nicht.
Legal eingeführte Welpen sind mindestens 15 Wochen alt. Woran du Vermehrer erkennst, warum acht Wochen die Untergrenze sind und was nach dem Kauf hilft.
Privat weiterverkaufen ist erlaubt, die Ticketbedingungen setzen die Grenzen. Umschreibefrist, Originalpreis und die Angaben, die in deine Anzeige gehören.
Küchen- und Taschenmesser darfst du verkaufen, verbotene Waffen nach Anlage 2 nicht. Warum der Erwerb erst ab 18 zulässig ist und wie deine Anzeige bleibt.
Schon das Feilbieten gilt nach § 4 AMG als Inverkehrbringen — die Anzeige ist der Verstoß. Was rund um Gesundheit erlaubt ist und wohin Reste gehören.
Der EuGH hat 2012 entschieden: Gekaufte Software darfst du weiterverkaufen, Abos nicht. Welche drei Fälle scheitern und was der Käufer von dir braucht.
Der Handel nimmt Altgeräte bis 25 cm Kantenlänge kostenlos zurück (§ 17 ElektroG). Wann sich der Verkauf lohnt und wie du Daten und Akkus vorher klärst.
Titel mit Modell, fünf bis acht Fotos, sieben Angaben, ein Preis aus abgelaufenen Anzeigen: der Ablauf der ersten Anzeige bis zur Übergabe Zug um Zug.