Gewährleistung beim Privatverkauf
Zwei Jahre haftest du auch privat für Mängel, bis du die Gewährleistung ausschließt. Was der Ausschluss trägt, wo er reißt und wohin dieser Satz gehört.
Zwei Jahre haftest du auch privat für Mängel, bis du die Gewährleistung ausschließt. Was der Ausschluss trägt, wo er reißt und wohin dieser Satz gehört.
Ein Satz reicht, aber er muss vereinbart sein: So formulierst du den Gewährleistungsausschluss privat, an welchen drei Stellen er steht und was er nie deckt.
„Gekauft wie gesehen“ deckt nur sichtbare Mängel, nicht versteckte und nie arglistig verschwiegene. Was der Satz kann, was nicht und was stattdessen hilft.
§ 444 BGB kippt deinen Haftungsausschluss, wenn du einen Mangel kanntest und verschwiegen hast. Wo Arglist beginnt, wer sie beweist, wie lange sie nachwirkt.
„Akku neu“, „unfallfrei“, „echt Silber“: Vereinbarte Beschaffenheit nach § 434 BGB hebelt jeden Haftungsausschluss aus. So sicherst du Angaben richtig ab.
§ 434 BGB prüft drei Stufen: vereinbart, üblich, montierbar. Wo bei Gebrauchtware der Mangel endet und normaler Verschleiß beginnt, zeigen konkrete Beispiele.
Zwischen Privatleuten gibt es kein Widerrufsrecht: § 312g BGB gilt nur gegenüber Unternehmern. Was stattdessen greift und wie du eine Rücknahme regelst.
Fernabsatz nach § 312c BGB setzt einen Unternehmer voraus. Zwei Privatleute mit Chat und Paket lösen es nicht aus. Wo trotzdem Pflichten entstehen können.
Angebot und Annahme genügen, mündlich wie im Chat. Warum die Anzeige noch kein Angebot ist und ab welcher Nachricht der Verkauf verbindlich feststeht.
Zehn Zeilen genügen: Parteien, Sache, Preis, Übergabe, Mängel, Ausschluss, Unterschriften. Was in den Privatkaufvertrag gehört und was besser draußen bleibt.
FIN, Kilometerstand abgelesen, Unfallschäden einzeln, Ausschluss der Sachmängelhaftung: Was in den privaten Kfz-Kaufvertrag gehört und was danach zu tun ist.
Die Rahmennummer macht den Vertrag: Sie beweist Identität und Herkunft. Was beim Fahrrad und E-Bike in den Kaufvertrag gehört und warum § 935 BGB zählt.
Tiere sind keine Sachen, § 90a BGB – gekauft wird trotzdem nach Kaufrecht. Was in den Tierkaufvertrag gehört: Chipnummer, Impfpass, Abgabealter, Gesundheit.
Bei Möbeln entscheiden Maße, Abbau und Abholtermin. Was in den Vertrag gehört, wer beim Ausbau haftet und wie du eine Einbauküche vollständig beschreibst.
Rücktritt setzt einen Mangel und meist eine Frist voraus, Anfechtung eine Täuschung oder einen Irrtum. Fristen, Wirkungen und der praktische Unterschied.
Mängelansprüche verjähren in zwei Jahren ab Ablieferung, Kaufpreisforderungen in drei. Wann die Uhr startet, was sie anhält und was Arglist daran ändert.
Beim Versand von privat trägt der Käufer das Transportrisiko ab Übergabe ans Paketunternehmen. Was § 447 BGB genau verlangt und woran der Schutz scheitert.
Kaputt angekommen: Wer beim Privatversand wirklich haftet, welche Frist für verdeckte Schäden gilt und warum die Verpackung über den Anspruch entscheidet.
Wann aus geplatzten Verkäufen Geld wird: Voraussetzungen für Schadensersatz, Fristsetzung, Verzugszinsen und warum sich Klagen unter 200 Euro selten lohnen.
Es gibt keine feste Stückzahl: Entscheidend sind Planmäßigkeit, Wiederholung und Einkauf zum Weiterverkauf. Welche Kriterien zählen und was Portale melden.
Nicht die Menge entscheidet, sondern die Absicht: § 14 GewO greift bei planmäßigem Wiederverkauf. Woran du die Grenze erkennst und was dann zu tun ist.
Privatanzeigen brauchen kein Impressum, geschäftsmäßige schon: § 5 DDG verlangt Name, Anschrift und Kontakt. Wo die Grenze liegt und was hineingehört.
AGB sind keine Pflicht, die Informationspflichten schon. Warum eine unwirksame Klausel nach § 307 BGB schlechter ist als gar keine — und was wirklich zählt.
Beim Fernabsatz an Verbraucher gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Ohne korrekte Belehrung läuft die Frist bis zu 12 Monate länger — so vermeidest du das.
Die Regelung gilt bis 25.000 Euro Umsatz im Vorjahr und 100.000 Euro im laufenden Jahr. Was das für Rechnungen, Vorsteuer und einen Verzicht bedeutet.
Bei § 25a UStG zahlst du Umsatzsteuer nur auf die Marge, nicht auf den vollen Preis. Wer sie nutzen darf, was auf die Rechnung muss und wo die Grenzen liegen.
Eine Abmahnung ist kein Urteil. Prüfe Absender, Vorwurf und Frist getrennt, unterschreibe nichts ungeprüft — und beachte § 13 Abs. 4 UWG zu den Kosten.
Eine Unterlassungserklärung bindet dauerhaft und mit Vertragsstrafe. Warum die vorformulierte Fassung fast nie passt und welche Punkte du streichen solltest.
Wer gewerblich verpackte Ware versendet, muss vor dem ersten Paket bei LUCID registriert sein und lizenzieren. Privatverkäufe sind davon nicht betroffen.
Gewerbliche Anbieter von Elektrogeräten brauchen vorab eine WEEE-Nummer der stiftung ear. Was dazugehört, wer Altgeräte zurücknimmt und was privat gilt.
Wer Batterien gewerblich anbietet, muss registriert sein und Altbatterien zurücknehmen. Was privat gilt, wie du Akkus versendest und was ins Angebot gehört.
Gewerbliche Anbieter müssen die Faserzusammensetzung in Prozent nennen, online vor dem Kauf. Was privat gilt und welche Angaben Kleidung wirklich verkaufen.
Unternehmer müssen Gesamtpreise inklusive Umsatzsteuer, Versandkosten und Grundpreise nennen. Bei Rabatten zählt der niedrigste Preis der letzten 30 Tage.
Ein Jahr zwischen Kauf und Verkauf: § 23 EStG besteuert Gewinne aus anderen Wirtschaftsgütern nur innerhalb dieser Frist. Was das für Gebrauchtes bedeutet.
Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften bleiben steuerfrei, solange sie im Jahr unter 1.000 Euro bleiben. Warum eine Freigrenze kein Freibetrag ist.
Auto, Sofa, Handy: Gegenstände des täglichen Gebrauchs sind von § 23 EStG ausgenommen. Gewinne bleiben steuerfrei, Verluste zählen dafür ebenfalls nicht mit.
Unter 30 Verkäufen und unter 2.000 Euro im Jahr meldet dich die Plattform nicht. Wie die Schwelle des PStTG zählt und warum sie keine Steuergrenze ist.
Name, Anschrift, Geburtsdatum, Steuer-ID, Kontokennung, Erlöse und Zahl der Verkäufe je Quartal: So viel übermittelt eine Plattform. Und was sie nicht meldet.
Eine Plattformmeldung ist eine Kontrollmitteilung, kein Steuerbescheid. Woraus Steuerpflicht wirklich folgt und wie du auf eine Nachfrage sauber antwortest.
Steuerbare Gewinne aus privaten Verkäufen gehören in die Anlage SO. Welche Angaben je Gegenstand nötig sind und was mit festgestellten Verlusten passiert.
Gewinn ist Verkaufspreis minus Anschaffung minus Kosten. Steuerpflichtig nur innerhalb eines Jahres und erst ab 1.000 Euro. So rechnest du es korrekt aus.
Privatleute trifft keine Buchführungspflicht, die Festsetzungsfrist läuft aber vier Jahre. Welche sechs Belege du behältst und wie lange sie dir nützen.
Liebhaberei heißt: keine Steuer auf Überschüsse, aber auch keine Verluste absetzbar. Woran das Finanzamt es festmacht und wann daraus ein Gewerbe wird.
Bei Sammlerstücken wirkt die Jahresfrist in beide Richtungen: Gewinn steuerpflichtig, Verlust verrechenbar. Was du für jedes Stück dokumentieren musst.
Physisches Gold ist nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei, Anlagegold zusätzlich umsatzsteuerbefreit. Was du belegen musst und wo die Übergabe stattfindet.
Ob Mining-Hardware steuerpflichtig verkauft wird, hängt an der Nutzung: Betriebsvermögen oder privat. Was in die Anzeige muss und was § 444 BGB bedeutet.
Eine Erlaubnis nach § 11 TierSchG brauchst du bei gewerbsmäßiger Zucht oder Handel. Was für einen einzelnen Wurf gilt und was in deine Anzeige gehört.
Eine Chippflicht gilt nicht bundesweit, sondern über Landesrecht und EU-Reiserecht. Warum die Tollwutimpfung erst nach 21 Tagen gilt und der Chip vorher muss.
Anhang A heißt Vermarktungsverbot mit Ausnahmebescheinigung, Anhang B heißt Nachweispflicht. Was das für Schildkröten, Elfenbein und alte Erbstücke bedeutet.
Ein Plagiat anzubieten ist auch mit dem Zusatz „Fake“ nicht erlaubt. Warum Originale dank Erschöpfung nach § 24 MarkenG frei weiterverkauft werden dürfen.
Herstellerfotos und Bilder aus fremden Anzeigen sind geschützt, auch beim Privatverkauf. Was § 72 UrhG bedeutet und warum eigene Fotos mehr Käufer bringen.
Hehlerei setzt Vorsatz voraus, bedingter genügt. Welche Anzeichen Gerichte werten und wie du Rahmennummer, IMEI und Beleg in zehn Minuten selbst prüfst.
Nach § 932 BGB wirst du auch vom Nichtberechtigten Eigentümer — außer die Sache ist abhandengekommen. Warum § 935 BGB bei Diebstahl die harte Grenze zieht.
Gestohlene Ware musst du herausgeben, ohne Erstattung durch den Eigentümer. Welche sechs Schritte jetzt zählen und wie du an dein gezahltes Geld herankommst.
§ 110 BGB deckt den Einkauf eines Minderjährigen, nicht den Verkauf, und auch das nur bei vollständiger Zahlung. Warum es keine feste Betragsgrenze gibt.
Unter sieben nichtig, bis siebzehn schwebend unwirksam: So funktioniert der Kaufvertrag mit Jugendlichen und was die Frist von zwei Wochen dabei bedeutet.
Die Adresse des Käufers ist für den Versand da, für sonst nichts. Was die Haushaltsausnahme abdeckt und warum du Betrüger niemals öffentlich benennst.
Ein Chatverlauf ist kein Urkundenbeweis, sondern Augenschein in freier Beweiswürdigung. Warum du den ganzen Verlauf sicherst und Telefonate protokollierst.
Sechs Dinge müssen aufs Bild: Adresszeile, Uhrzeit, Titel, Preis, Anbieter, Anzeigen-ID. Warum der PDF-Druck einer Seite mehr wert ist als jeder Ausschnitt.
Eine Mahnung genügt, drei sind ein Mythos. Was hineingehört, wann Verzug schon ohne Mahnung eintritt und welche Kosten du wirklich erstattet bekommst.
Mahnbescheid ohne Anwalt: Der Schuldner hat nach § 694 ZPO zwei Wochen Zeit für den Widerspruch. Was der Antrag braucht und wann er sich wirklich lohnt.
Bis 600 Euro Streitwert darf das Amtsgericht nach § 495a ZPO vereinfacht entscheiden, ohne Anwaltszwang. So rechnest du vorher aus, ob sich der Weg lohnt.
Verbraucherschlichtung nach § 2 VSBG gibt es nur gegenüber Unternehmern, nicht zwischen Privatleuten. Woran du das erkennst und welcher Weg dir sonst bleibt.
Ohne den Baustein Vertragsrechtsschutz ist ein Kaufvertragsstreit nicht gedeckt. Warum die Deckungszusage vor den Anwalt gehört und was § 127 VVG dir bringt.
Anzeige geht nach § 158 StPO auch online und kostet nichts. Bei geringen Schäden brauchst du zusätzlich den Strafantrag, und dafür hast du drei Monate Zeit.
Jedes Bundesland hat eine eigene Online-Wache: Anzeige rund um die Uhr, kostenlos, mit Eingangsbestätigung. Was du vorher bereitlegst und was sie nicht kann.
Faustmesser, Butterflymesser und Wurfsterne stehen in Anlage 2 zum Waffengesetz und dürfen nicht verkauft werden. Warum Führen und Verkaufen zwei Fragen sind.
Munition geht nur an Berechtigte mit Nachweis, Lauf und Verschluss gelten laut Anlage 1 WaffG als Waffe. Was frei handelbar bleibt und was nie inseriert wird.
§ 43 AMG bindet apothekenpflichtige Arzneimittel an Apotheken, auch die volle Packung. Wo die Grenze zur Nahrungsergänzung liegt und wohin Reste gehören.
Gekaufte Kosmetik darfst du privat weitergeben, selbst gerührte nicht. Was Artikel 19 der EU-Kosmetikverordnung verlangt und was in eine Anzeige gehört.
Nach Artikel 24 LMIV gilt ein Lebensmittel mit abgelaufenem Verbrauchsdatum als nicht sicher. Warum das Mindesthaltbarkeitsdatum anders zu behandeln ist.
Der EuGH entschied 2012 in der Sache UsedSoft: Auch Downloadlizenzen sind weiterverkäuflich. Welche drei Bedingungen gelten und wo die Grenze bei Abos liegt.
Ein AGB-Verbot wirkt nach § 137 BGB nur schuldrechtlich und macht deinen Verkauf nicht unwirksam. Warum die Sperre der Karte trotzdem das echte Risiko ist.
Ohne Umpersonalisierung verkaufst du Papier, das niemanden einlässt. Warum § 807 BGB hier nicht mehr greift und welche Fristen der Veranstalter dafür setzt.
Beim Verkauf an privat wird umgeschrieben, nicht abgemeldet. Warum die Veräußerungsanzeige so wichtig ist und was § 25a StVG für dich als Halter bedeutet.
Für die Probefahrt mit einem zugelassenen Auto brauchst du keine eVB, die Haftpflicht hängt am Fahrzeug. Wo die Kaskolücke liegt und was vorher zu prüfen ist.
Teil II wechselt erst mit dem vollständigen Kaufpreis. Warum § 932 BGB die Einsicht zur Pflicht des Käufers macht und wie es bei finanzierten Autos abläuft.
Dreißig Jahre allein reichen nicht: Es braucht Originalzustand und Gutachten. Die Steuer ist pauschal 191,73 Euro im Jahr — was beim Verkauf sonst noch zählt.
Provisionsfrei heißt: für dich fällt keine Courtage an, nicht dass kein Makler dabei ist. Was das Bestellerprinzip vorgibt und wie die Provision geteilt wird.
Liegt ein Energieausweis vor, gehören seine Angaben nach § 87 GEG in die Anzeige. Welche Sätze gegen das AGG verstoßen und was du nicht fragen darfst.
Bonitätsauskunft ja, aber nicht beim ersten Termin: Was ein Vermieter fragen darf und warum die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO nicht dafür taugt.
Der Wohnberechtigungsschein gilt meist ein Jahr und kommt vom Wohnungsamt. Wer ihn braucht, was geprüft wird und was bei Sozialwohnungen ins Inserat muss.
§ 553 BGB gibt dir Anspruch auf Erlaubnis, ein Zimmer unterzuvermieten. Wann der Vermieter ablehnen darf, was er fordern kann und was ohne Erlaubnis droht.
§ 11 AGG gilt auch im Anzeigenteil: Was in eine Job- oder Dienstleistungsanzeige gehört, wann du ein Impressum brauchst und was du vorher melden musst.
Streich jedes Merkmal, das die Person betrifft statt die Aufgabe. Wie § 1 AGG in Anzeigen wirkt, warum § 22 AGG die Beweislast dreht, was bei Wohnungen gilt.
Haushaltsscheck bei der Minijob-Zentrale, Abbuchung halbjährlich, 20 Prozent der Kosten absetzbar bis 510 Euro: So meldest du eine Haushaltshilfe richtig an.
Nachbarschaftshilfe bleibt frei, solange kein Gewinn im Spiel ist. Die Freigrenze von 256 Euro nach § 22 Nr. 3 EStG und der Punkt, an dem Gewerbe daraus wird.
Bar zahlen ist erlaubt, ohne Rechnung nicht: Was § 1 SchwarzArbG verlangt, warum ein Vertrag ohne Rechnung nichtig ist und wie du 1.200 Euro absetzen kannst.
Läden ab 400 Quadratmetern nehmen Altgeräte zurück, Kleingeräte bis 25 Zentimeter sogar ohne Neukauf. Warum sich der Verkauf davor trotzdem häufig mehr lohnt.
§ 13 und § 14 BGB entscheiden über Gewährleistung, Widerruf und Impressum. Eine Grenze bei 40 Anzeigen gibt es nicht — worauf Gerichte stattdessen schauen.