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Kleidung günstig versenden

Am günstigsten versendest du Kleidung, wenn du das Volumen reduzierst statt das Gewicht: Textilien dürfen in die Warensendung, die aber nur fünf Zentimeter Höhe zulässt. Ein flach gepresstes Shirt passt, ein Pullover nicht. Alles Dickere geht als Päckchen — und mehrere Teile zusammen in einer Sendung.

Fünf Zentimeter entscheiden über den Preis

Textilien sind als Inhalt der Warensendung ausdrücklich erlaubt, und mit einem Portosatz im Bereich von 2,70 Euro ist sie der billigste Weg. Die Grenze ist nicht das Gewicht, sondern die Höhe von fünf Zentimetern. Ein T-Shirt, das du eng zusammenrollst und in einer flachen Versandtasche fest andrückst, bleibt darunter. Eine Jeans schafft es selten, ein Sweatshirt nie. Prüf es mit einem einfachen Test: Leg die gepackte Tasche unter ein Brett und miss an der dicksten Stelle. Wer regelmäßig Kleidung verkauft, arbeitet mit Vakuumbeuteln — ein Fleecepullover verliert dabei die Hälfte seines Volumens und rutscht in eine niedrigere Kategorie. Das ist die einzige Stellschraube, die bei Kleidung wirklich Geld spart. Alles andere ist Rechnen an der falschen Stelle.

Ab wann ein Päckchen die bessere Wahl ist

Sobald Höhe oder Wert steigen, kippt die Rechnung. Ein Päckchen S nimmt 35 mal 25 mal 10 Zentimeter, ein Päckchen M 60 mal 30 mal 15 Zentimeter, jeweils bis zwei Kilogramm — das reicht für Jacken, Kleider und mehrere Teile zusammen. Der Aufpreis gegenüber der Warensendung liegt bei zwei bis drei Euro, dafür bekommst du eine belastbare Sendungsverfolgung. Bei Markenkleidung ab etwa fünfzig Euro Verkaufspreis geht es ohnehin nicht ohne Nachweis, weil der häufigste Streitpunkt lautet, das Paket sei nie angekommen. Rechne zusätzlich mit dem Gewicht: Ein Wintermantel wiegt gut und gern 1,8 Kilogramm und liegt damit dicht an der Zwei-Kilogramm-Grenze, ab der es das Paket sein muss. Wieg im Zweifel nach, denn Winterware wird regelmäßig unterschätzt.

Größe, gemessene Maße und Kombiversand in einem Text — damit verkauft sich Kleidung deutlich schneller, und angelegt ist so eine Anzeige in zwei Minuten. Anzeige aufgeben

Bündeln ist der eigentliche Hebel

Ein einzelnes Shirt für sechs Euro trägt keinen Versand. Drei Shirts für achtzehn Euro tun es. Schreib deshalb in jede Kleidungsanzeige einen Satz zum Kombiversand: „Mehrere Teile gehen zusammen in eine Sendung, Versand wird nur einmal berechnet.“ Damit steigt der durchschnittliche Bestellwert, und dein Aufwand pro verkauftem Teil sinkt. Zweiter Hebel: Verkaufe Sets statt Einzelteile, wenn die Sachen zusammenpassen — Babykleidung in Größenpaketen, Sportsachen als Garnitur, Bücher und Kleidung getrennt, weil sich die Versandprodukte unterscheiden. Dritter Hebel: Biete Abholung an und sag es deutlich. Bei Kleidung unter zehn Euro ist Abholung häufig der einzige Weg, bei dem am Ende überhaupt etwas übrig bleibt. Und schreib den Kombiversand in jede einzelne Anzeige, nicht nur in eine — gefunden wird immer nur eine davon.

Was Käufer bei Kleidung wirklich wissen wollen

Die drei Angaben, ohne die keine Anfrage kommt: Größe nach Etikett, gemessene Maße im flach liegenden Zustand und Materialangabe. Größen fallen zwischen Marken unterschiedlich aus, deshalb sind Brustweite, Länge und Innenbeinlänge in Zentimetern das, was Rückfragen wirklich beendet. Nenn außerdem Zustandsdetails, die auf dem Foto nicht zu sehen sind: verwaschene Stellen, fehlende Knöpfe, Pilling unter den Armen, Fleck am Saum. Wer Mängel nennt, verkauft nicht langsamer, sondern bekommt weniger Rücksendungen und keine Diskussion beim Auspacken. Und mach Fotos bei Tageslicht auf einfarbigem Hintergrund. Bei Kleidung wird über das Bild entschieden und über die Maße gekauft. Und nenn die Marke im Titel, denn nach Marke plus Größe wird gesucht, nach „Damenjacke“ dagegen kaum. Wer den Markennamen weglässt, steht in der langen Liste statt in der kurzen.

Häufige Fragen

Kann ich Kleidung als Brief verschicken?

Ein Großbrief ist bis 2 Zentimeter Höhe und 500 Gramm möglich, das reicht praktisch nur für sehr flache Einzelteile wie ein dünnes Shirt. Für alles andere ist die Warensendung mit fünf Zentimetern oder ein Päckchen die richtige Wahl. Miss die gepackte Tasche vorher an der dicksten Stelle nach, das entscheidet über den Preis.

Lohnen sich Vakuumbeutel beim Versand?

Ja, sie halbieren das Volumen dicker Textilien und können den Unterschied zwischen zwei Portoklassen ausmachen. Achte nur darauf, dass empfindliche Stoffe und Strick nicht dauerhaft gepresst werden. Weise den Käufer im Text darauf hin, dass vakuumiert verschickt wird. Nenn außerdem, dass sich Strick nach dem Auspacken wieder aufstellt, das nimmt die Sorge.

Wie verpacke ich Kleidung, damit sie sauber ankommt?

In einen Folienbeutel gegen Feuchtigkeit, dann in Versandtasche oder Karton. Kartons brauchst du nur bei empfindlichen Teilen mit Applikationen oder bei Schuhen. Klebe die Tasche vollständig zu, offene Ecken sind der häufigste Grund für nasse Ware. Beschrifte den Beutel zusätzlich innen mit der Adresse, falls sich das Etikett löst.

Welche Maße soll ich in der Anzeige angeben?

Brustweite flach gemessen, Gesamtlänge, bei Hosen Bundweite und Innenbeinlänge, bei Schuhen Innensohlenlänge. Etikettgrößen allein reichen nicht, weil sie zwischen Marken stark abweichen. Diese Zentimeterangaben ersparen dir die meisten Rückfragen und Rücksendewünsche. Bei Schuhen gehört die Innensohlenlänge in Zentimetern in den Text, nicht nur die Etikettgröße.

Der Kleiderschrank wird leerer, wenn die Maße im Text stehen statt im Chat

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Stand: 2026-08-24 · Geschrieben von der zweito-Redaktion.