Maxibrief
Der Maxibrief ist die größte Briefform der Deutschen Post: bis zu einem Kilogramm schwer und höchstens fünf Zentimeter hoch — was dicker ist, fällt aus dem Tarif.
Fünf Zentimeter sind schneller erreicht, als du denkst
Die zulässigen Maße liegen bei 353 mal 250 Millimetern in der Fläche und 50 Millimetern in der Höhe. Länge und Breite entsprechen etwa einem Ordner, an der Höhe scheitert es. Ein gefaltetes Trikot passt, ein Kapuzenpullover nicht. Ein Taschenbuch passt, zwei gebundene Bücher selten. In der Filiale gibt es eine Schablone, durch die die Sendung hindurchmuss — und ausgerechnet der Reißverschluss oder der Knopf einer Jacke bleibt darin hängen. Drück die Luft aus der Versandtasche und wieg nach, bevor du dem Käufer einen Preis nennst.
Ohne Zusatzleistung ist der Maxibrief ein Blindflug
Als Briefprodukt hat er keine Sendungsverfolgung. Du erfährst nicht, wo er gerade ist, und bei Verlust fehlt dir jeder Nachweis — es sei denn, du buchst ein Einschreiben dazu. Dann liegst du preislich aber meist schon in der Nähe des Päckchens, das die Nummer von Haus aus mitbringt. Der Vergleich lohnt sich also jedes Mal neu, und zwar mit dem gepackten Umschlag auf der Waage, nicht nach Gefühl. Für flache, leichte und günstige Dinge bleibt der Maxibrief die schnellste Lösung: Marke drauf, in den Briefkasten, fertig, ganz ohne Öffnungszeiten.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn der Maxibrief zu dick ist?
Am Schalter wird er umtarifiert, und du zahlst die Differenz sofort. Wirfst du ihn in den Briefkasten, kann die Nachzahlung beim Empfänger landen — was Ärger mit dem Käufer bedeutet, den du dir für zwei Minuten Nachmessen sparen kannst. Miss immer an der dicksten Stelle, nicht in der Mitte.
Ist ein Maxibrief versichert?
Nein, im Standardtarif gibt es weder Haftung noch Verfolgung. Mit einem Einschreiben bekommst du einen Nachweis über Einlieferung und Zustellung, für den Warenwert selbst haftet das aber nur begrenzt. Ab einem Wert, bei dem dir der Verlust wehtäte, wählst du besser ein Paketprodukt mit Versicherung.