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Oktober: was jetzt gefragt ist

Der Oktober ist der Monat der Winterreifen: Nirgendwo im Jahr ist die Nachfrage höher, weil die situative Winterreifenpflicht bei der ersten Glätte greift. Dazu laufen Heizgeräte, Brennholz, Laubtechnik und Wintersport im Vorlauf. Sommerware ist endgültig durch — dafür wartest du besser auf den nächsten April.

Winterreifen: der eine Monat, in dem der Preis stimmt

In Deutschland gibt es keine kalendarische Winterreifenpflicht, sondern eine situative: Nach § 2 Abs. 3a StVO dürfen Kraftfahrzeuge bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur mit geeigneten Reifen gefahren werden. Die verbreitete Regel „von Oktober bis Ostern“ ist eine Faustformel, keine Vorschrift — aber sie steuert das Kaufverhalten, und deshalb ist der Oktober für dich der beste Verkaufsmonat. In die Anzeige gehören vier Angaben: Größe komplett, also zum Beispiel 205/55 R16 91H, die Profiltiefe in Millimetern, das Alter über die vierstellige DOT-Nummer und ob Felgen dabei sind. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern, für Winterreifen empfehlen Fachleute deutlich mehr. Ein Foto pro Reifen mit sichtbarer DOT-Nummer verhindert die Diskussion darüber, wie alt sie wirklich sind. Das beschreibt die übliche Rechtslage und ersetzt keine Rechtsberatung.

Mit der Heizperiode kommt die zweite Welle

In vielen Mietverträgen wird als Heizperiode die Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. April vereinbart; gesetzlich festgelegt ist dieser Zeitraum nicht. Für den Gebrauchtmarkt ist er trotzdem eine gute Orientierung, denn ab Oktober suchen Menschen alles, was Wärme erzeugt oder Wärme spart: Ölradiatoren, Heizlüfter, Infrarotpaneele, Kaminöfen, Ofenrohre, Kaminbesteck, Holzkörbe, Brennholz, Türvorleger, dicke Vorhänge. Wer einen Ofen erst jetzt einstellt, verkauft ihn zum höchsten Preis des Jahres, muss aber mit Käufern rechnen, die ihn sofort brauchen — also mit kurzfristigen Abholterminen und mit Fragen zum Schornsteinfeger. Bereite zwei Antworten vor: die Nennwärmeleistung und das Baujahr. Wer bei einem Heizgerät die Leistungsaufnahme in Watt und den Stromverbrauch nennt, verkauft schneller, weil viele Käufer inzwischen genau das gegenrechnen.

Wenn der Satz Winterreifen im Keller nur noch Platz kostet, ist jetzt der Höchstpreis erreichbar — [stell ihn mit Größe und DOT-Nummer ein](/anzeige/neu?kategorie=auto&thema=winterreifen). Anzeige aufgeben

Ende Oktober wird es dunkel, und deine Fotos auch

Am letzten Sonntag im Oktober endet die Sommerzeit, die Uhren gehen um drei Uhr eine Stunde zurück. Ab dann ist es nach der Arbeit dunkel, und das hat zwei sehr konkrete Folgen. Erstens werden Besichtigungen unter der Woche schwierig — bei Autos, Motorrädern, Fahrrädern und allem, was draußen steht, verschieben sich Termine faktisch aufs Wochenende. Nenne deshalb in der Anzeige gleich Samstagstermine, das spart drei Nachrichten. Zweitens taugen Fotos nach Feierabend nicht mehr. Wenn du im Winter etwas verkaufen willst und noch keine Bilder hast, nimm das letzte helle Wochenende im Oktober dafür. Innenräume fotografierst du mit eingeschaltetem Licht und zusätzlich mit geöffneten Vorhängen bei Tag; Blitzfotos von Möbeln sehen fast immer schlechter aus als die Möbel selbst.

Wintersport im Vorlauf, Sommerware endgültig erledigt

Ski, Snowboards, Skischuhe, Helme und Rodel finden ab Oktober wieder Käufer, und zwar zu deutlich besseren Preisen als im Frühjahr. Wer im Mai antizyklisch eingekauft hat, verkauft jetzt mit Aufschlag — das ist der ehrlichste Beleg dafür, dass die Saisonlogik funktioniert. Für die Anzeige gilt dasselbe wie im Winter: Länge in Zentimetern, Bindung mit Modell und Baujahr, Mondopoint-Größe bei Schuhen, Kopfumfang bei Helmen. Sommerware dagegen ist jetzt vorbei. Ein Planschbecken im Oktober bringt keinen Preis, sondern nur Nachrichten von Leuten, die es geschenkt haben wollen. Wenn du Platz hast, lager es. Wenn nicht, dann setz es bewusst als Verschenk-Anzeige ein, statt wochenlang zwanzig Euro dafür zu verhandeln — verschenkte Ware ist am selben Tag abgeholt, verramschte Ware steht bis Weihnachten.

Häufige Fragen

Wann verkaufe ich Winterreifen am besten?

Im Oktober, spätestens in der ersten Novemberhälfte. Die Nachfrage folgt der ersten Glättewarnung, nicht dem Kalender, deshalb solltest du vorher online sein. Nenne Reifengröße komplett, Profiltiefe in Millimetern, DOT-Nummer und ob Felgen dabei sind — ohne diese vier Angaben schreiben dir nur Händler.

Gilt in Deutschland eine Winterreifenpflicht ab Oktober?

Nein. Es gilt eine situative Pflicht: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte sind geeignete Reifen vorgeschrieben, unabhängig vom Datum. „Von O bis O“ ist eine Faustregel aus der Praxis, keine Rechtsnorm. Für den Gebrauchtmarkt steuert sie das Kaufverhalten trotzdem zuverlässig.

Wie alt dürfen gebrauchte Winterreifen sein?

Eine gesetzliche Altersgrenze für Pkw-Reifen gibt es nicht, wohl aber eine praktische. Fachleute raten, Reifen ab etwa sechs bis zehn Jahren zu ersetzen, weil das Gummi aushärtet. Die vierstellige DOT-Nummer auf der Flanke nennt Produktionswoche und Jahr — schreib sie in die Anzeige, sonst wird gefragt.

Was mache ich mit Sommerware, die ich nicht losgeworden bin?

Entweder trocken einlagern und im April wieder einstellen, oder bewusst verschenken. Verhandeln über zwanzig Euro für ein Planschbecken kostet im Oktober mehr Zeit, als es einbringt. Verschenkte Ware ist meist am selben Tag abgeholt, und der Platz im Keller ist auch etwas wert.

Das letzte helle Wochenende im Oktober ist dein Fototermin

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Stand: 2026-08-24 · Geschrieben von der zweito-Redaktion.