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PSA-Grading

PSA-Grading ist die Bewertung durch die Prüfstelle Professional Sports Authenticator: Die Karte wird begutachtet, in ein versiegeltes Gehäuse gelegt und bekommt eine ganze Note von 1 bis 10.

Vier Kriterien, eine Zahl, manchmal ein Buchstabe daneben

Bewertet werden Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche; daraus wird eine einzige Note. Die 10 heißt Gem Mint, die 9 Mint, darunter wird es schnell deutlich günstiger. Steht neben der Zahl ein Kürzel wie OC für eine schlechte Zentrierung oder MK für Markierungen, ist das ein Qualifier: Die Karte ist ansonsten gut erhalten, hat aber einen benannten Makel, und der drückt den Preis spürbar. In die Anzeige gehören deshalb Note, Qualifier, Zertifikatsnummer, Kartenname, Set und Jahr — in dieser Reihenfolge, weil Käufer genau so suchen. Das Haus prüft Karten übrigens seit 1991 und ist damit älter als die meisten Sammler, die dort einschicken.

Eine 10 ist die Höchstnote, nicht die Perfektion

Die Note beschreibt, was die Prüfer bei ihrer Sichtung gefunden haben, nicht einen physikalischen Zustand. Zwei Karten mit derselben 10 können sich sichtbar unterscheiden, und eine 10 aus einem älteren Prüfjahrgang wird von Sammlern anders eingeordnet als eine frische. Der zweite Punkt ist ernster: Ein Gehäuse allein beweist nichts, denn es werden auch Slabs gefälscht, mitsamt Label. Prüf deshalb die Zertifikatsnummer in der Datenbank des Anbieters und vergleich das dort hinterlegte Bild mit der Karte, die vor dir liegt. Als Verkäufer nimmst du dem Käufer diesen Schritt ab, indem du Nummer und Fotos so lieferst, dass er sie selbst nachvollziehen kann.

Häufige Fragen

Was bedeutet PSA 9?

Mint: eine sehr gut erhaltene Karte mit höchstens minimalen Abweichungen bei Zentrierung, Ecken, Kanten oder Oberfläche. Zwischen 9 und 10 liegt bei gefragten Karten oft ein Vielfaches im Preis, obwohl der Unterschied mit bloßem Auge kaum zu sehen ist. Für die Anzeige zählt allein, was auf dem Label steht.

Wie prüfe ich, ob ein Slab echt ist?

Zertifikatsnummer vom Label in die Datenbank des Anbieters eingeben und abgleichen, ob Karte, Set, Jahr und Note übereinstimmen. Danach das hinterlegte Bild mit den Anzeigenfotos vergleichen. Passt etwas nicht oder existiert die Nummer nicht, kauf nicht — auch dann nicht, wenn der Preis besonders gut aussieht.

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Weiterführend

Stand: 2026-08-24 · Geschrieben von der zweito-Redaktion.