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COA

COA steht für Certificate of Authenticity, also ein Echtheitszertifikat — ein Papier, dessen Wert vollständig davon abhängt, wer es ausgestellt hat.

Der Aussteller ist die eigentliche Information

„Signiertes Trikot mit COA“ sagt so viel wie „mit Zettel“. Interessant wird es erst mit dem Namen: Wer hat unterschrieben, gibt es eine fortlaufende Nummer, ein Hologramm mit Onlineprüfung, eine Beschreibung des konkreten Objekts? Zertifikate von etablierten Autogramm-Prüfstellen werden anders bewertet als ein Ausdruck ohne Absender. Fotografiere Zertifikat und Objekt zusammen auf einem Bild, damit erkennbar ist, dass beides zusammengehört, und tipp die Nummer in die Beschreibung. Bei einem Hologramm gehört die Nahaufnahme dazu. Was auf dem Zertifikat steht, sollte mit dem übereinstimmen, was in deiner Anzeige steht — jede Abweichung fällt auf.

Papier verpflichtet nur den, der es ausstellt

Jeder kann ein Echtheitszertifikat drucken, und viele tun es. Ein COA ist deshalb kein Beweis, sondern die Meinung des Ausstellers, festgehalten auf Papier. Rechtlich kommt hinzu: Eine Garantie entsteht nur durch die Erklärung dessen, der für sie einsteht. Legst du das Zertifikat eines Dritten bei, hat der Käufer daraus keinen Anspruch gegen dich, und du übernimmst keine eigene Einstandspflicht. Umgekehrt gilt aber: Wenn du „mit Echtheitszertifikat“ inserierst und ohne lieferst, fehlt eine vereinbarte Eigenschaft, und darüber musst du reden. Schreib also, was du hast, und nicht, was du glaubst. So sieht die allgemeine Rechtslage aus, deinen Einzelfall beurteilt sie nicht.

Häufige Fragen

Ist ein COA ein Echtheitsbeweis?

Nein, es ist eine Einschätzung mit Briefkopf. Aussagekraft hat es nur, soweit der Aussteller einen Ruf zu verlieren hat und das konkrete Stück beschreibt. Zertifikate ohne Nummer, ohne Objektbeschreibung und ohne prüfbaren Absender sind wertlos — und leider genau die, die man am häufigsten sieht.

Was mache ich, wenn das Zertifikat fehlt?

Verkaufen und es dazuschreiben. „Ohne Zertifikat, 2018 im Stadionshop gekauft, Beleg liegt bei“ ist eine brauchbare Angabe. Was du auf keinen Fall tun solltest: ein Zertifikat behaupten, das du nachher nicht mitschickst. Der Preis liegt ohne Papier niedriger, der Ärger dafür bei null.

Zertifikat und Objekt auf einem Foto — so wird daraus eine Anzeige

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Stand: 2026-08-24 · Geschrieben von der zweito-Redaktion.