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iPad gebraucht kaufen

Lass dir vor dem Kauf die Modellnummer zeigen: Sie beginnt mit einem A, steht klein auf der Rückseite und benennt die genaue Generation. „iPad 10 Zoll“ sagt nichts, „A2696“ sagt alles. Über diese Nummer klärst du, wie lange es noch iPadOS-Updates gibt, welcher Stift passt und ob der Preis stimmt.

Die Generation steht auf der Rückseite, nicht in der Anzeige

Kaum ein Verkäufer weiß genau, welches iPad er hat — die Geräte heißen seit Jahren fast gleich und sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Verlass dich deshalb nicht auf den Anzeigentitel, sondern auf zwei Quellen: die Modellnummer im Gehäuse, klein unter der Zeile „iPad“, und den Eintrag unter Einstellungen, Allgemein, Info, wo Modellname und Modellnummer stehen. Mit dieser Nummer findest du auf Apples Support-Seiten in einer Minute Baujahr, Chip, Speicher und Anschlussart. Das ist keine Erbsenzählerei: Zwischen zwei benachbarten Generationen liegen bei den Gebrauchtpreisen oft dreistellige Beträge, und zwischen Lightning- und USB-C-Anschluss liegt die Frage, ob dein vorhandenes Zubehör passt. Lass dir die Nummer im Chat fotografieren, bevor du dich auf den Weg machst. Passt sie nicht zur Beschreibung, hat sich der Verkäufer vertan oder verkauft ein anderes Gerät als angekündigt.

Update-Versorgung schlägt Ausstattung

Apple versorgt iPads lange, aber nicht ewig. Sobald ein Modell aus der iPadOS-Liste fällt, bekommt es keine Sicherheitsupdates mehr, und einzelne Apps lassen sich nicht mehr installieren oder aktualisieren. Das trifft dich weniger beim Filmschauen als beim Onlinebanking und bei Schul-Apps. Prüf über die Modellnummer, ob das Gerät die aktuelle iPadOS-Version noch bekommen hat. Ein älteres iPad mit viel Speicher ist selten die bessere Wahl gegenüber einem neueren mit weniger — Speicher lässt sich mit einer Cloud oder einem USB-C-Stick umgehen, ein fehlendes Update nicht. Achte außerdem darauf, ob es sich um ein reines WLAN-Modell oder um eine Cellular-Variante handelt. Cellular kostet gebraucht mehr und lohnt nur, wenn du wirklich unterwegs ohne Hotspot arbeitest.

Wer sein altes iPad abgibt, sollte die Modellnummer in den Anzeigentitel schreiben — Käufer suchen genau danach und finden sonst die falsche Generation. Anzeige aufgeben

Sechs Dinge, die du beim Treffen anfassen musst

Erstens der Bildschirm: einfarbiges weißes Bild aufrufen und auf Flecken und Druckstellen achten, dann ein schwarzes Bild für Lichthöfe. Zweitens der Touch: mit einem Finger langsam in Schlangenlinien über die ganze Fläche fahren, in einer Notiz-App, damit du Aussetzer siehst. Drittens Face ID oder Touch ID einrichten, denn defekte Sensoren sind nach einem Displaytausch häufig. Viertens der Akku unter Einstellungen, Batterie. Fünftens die Ladebuchse mit deinem eigenen Kabel, und zwar mit leichtem Wackeln am Stecker. Sechstens der Rahmen: Verbogene Gehäuse siehst du, wenn du das iPad mit der Rückseite nach unten auf einen Tisch legst und an einer Ecke drückst. Kippelt es, ist es gefallen — und ein verzogener Rahmen ist der Vorbote für ein Display, das sich löst.

Stift, Tastatur und der Rest des Zubehörs

Der Apple Pencil ist nicht universell: Ältere Modelle laden über den Lightning-Anschluss des iPads, neuere magnetisch an der Seite, und beide sind nicht zu jedem iPad kompatibel. Wenn der Verkäufer einen Stift mitgibt, lass ihn koppeln und schreib einen Strich damit, bevor du zahlst — ein defekter Pencil-Akku ist nicht tauschbar. Dasselbe gilt für Tastatur-Cases: Der Anschluss über die Smart-Connector-Kontakte muss beim Test tatsächlich Zeichen produzieren. Prüf, ob eine Hülle dabei ist, die zum Modell gehört, denn Hüllen unterscheiden sich zwischen den Generationen um wenige Millimeter. Rechne das Zubehör ehrlich in den Preis ein: Ein iPad mit passendem Stift und funktionierender Tastatur ist ein deutlich anderes Angebot als das nackte Gerät. Und lass dir die Ladeziegel zeigen, viele Sets sind unvollständig.

Häufige Fragen

Welches iPad-Modell habe ich vor mir?

Schau auf die Rückseite: Dort steht klein eine Nummer, die mit A beginnt. Dieselbe Nummer findest du unter Einstellungen, Allgemein, Info. Gib sie in die Suche auf Apples Support-Seiten ein, und du bekommst Baujahr, Chip und Anschlussart, ohne dich auf die Anzeige verlassen zu müssen.

Lohnt sich ein iPad mit wenig Speicher?

Für Videos, Mail und Surfen ja. Wenn du Fotos bearbeitest, viele Spiele installierst oder mit großen Dateien arbeitest, wird es eng, denn Speicher lässt sich beim iPad nicht nachrüsten. Ein USB-C-Modell kann externe Sticks lesen, ältere Lightning-Modelle nur eingeschränkt. Kalkulier das mit ein.

Was kostet ein gebrauchtes iPad?

Das hängt fast vollständig von der Generation ab, kaum vom Zustand. Such nach der Modellnummer statt nach dem Namen und vergleich drei aktuelle Anzeigen. Achte darauf, welche davon schon lange stehen — die zeigen den Wunschpreis. Cellular-Varianten und Sets mit Stift liegen darüber.

Kann ich ein iPad mit gesprungenem Glas noch kaufen?

Wenn es als Ersatzteilspender gedacht ist und der Preis danach ist, ja. Für den täglichen Gebrauch selten: Ein Displaytausch beim iPad ist aufwendig und teuer, weil Glas und Panel verklebt sind. Rechne den Werkstattpreis vorher nach, bevor du dich auf ein Schnäppchen einlässt.

Das Tablet, das seit einem Jahr in der Schublade liegt, verliert jeden Monat an Wert

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Stand: 2026-08-24 · Geschrieben von der zweito-Redaktion.